Herzlich willkommen beim

Sozialen Bündnis Niederrhein e.V 

 

Das Soziale Bündnis Niederrhein, versteht sich als unabhängiger Interessensverein, besonder für Menschen, die von sogenannten "Transferleistungen" leben müssen. Die von der damaligen rot-grünen Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD) entwickelte "Agenda 2010", war ein Paradigemenwechsel in der bundesdeutschen Sozialpolitik. Die Folge ist die soziale Spaltung der Gesellschaft, wobei der "Mittelstand" einem permaneten Schrumpfungsprozess unterzogen ist. Besonders das "Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" vom 24.12.2003

(Hartz IV), veränderte das soziale Sicherungssystem nachhaltig. Durch restriktive Maßnahmen, wie z.B. das Sanktionieren bis unterhalb des Existenzminimus, schuf eine Atmosphäre der Angst und Hilflosigkeit. Eine Flut von höchst komplizierten und unausgegoren Gesetzen und Verordnungen sorgte für Unsicherheit bei Leistungsberechtigten und Behörden.

 

Die Gründungsmitglieder unseres Vorlaüfervereins, das "Soziale Bündnis Jüchen", wollten dieser Entwicklung entgegentreten. So kam es am 1. März 2010 zur Gründung des Vorläufervereins, der sich in erster Linie zur Aufgabe gemacht hat, Menschen die auf "Transferleistungen" angewiesen sind, tatkräftig zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Anfangsphase standen Beratungen und Begleitungen zu Behörden. Mit der Zeit entwickelte sich auch ein "politischer Anspruch". So konnten wir z.B. erreichen, dass der Datenschutz  im Jobcenter des RKN nachhaltig verbessert wurde. Auch hatten wir Erfolg mit einer Petiotion beim Landtag NRW, die zum Ziel hatte, dass Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) bei schulischen Ausbildungen auch in den Sommerferien, auf vorläufiger Darlehnsbasis, ohne Unterbrechung weitergezahlt werden.

 

Als Interessensverband für Transferleistungsempfänger setzten wir uns in erster Linie für die Rechte dieses Personenkreises ein. Dabei legen wir großen Wert auf einen fairen Umgang zwischen Antragsteller*innen und Behördenmitarbeiter*innen.